Kopfschmerz vom
Spannungstyp
episodischer, chronischer Kopfschmerz vom
Spannungstyp
17
Kopfschmerz
17.1
Migräene
17.2 Kopfschmerz vom Spannungstyp
Ein
Kopfschmerz vom
Spannungstyp wird auch als Muskelkontraktionskopfschmerz (englisch: tension
headache) bezeichnet.
Ätiologie (=
Kranheitsursache) und Pathogenese
(= Entstehung u.
Entwicklung eines krankhaften Geschehens)
sind weitgehend unbekannt.Diskutiert werden vaskuläre
(= Blutgefäße betreffende) und
humorale (= Hormone betreffende) Faktoren sowie individuelle Reaktionen auf Lebensstreß, aber auch
Veränderungen im Bereich der
Halswirbelsäule.
Nach der IHS- (= internationale Kopfschmerzgesellschaft) Klassifikation werden beim Kopfschmerz vom Spannungstyp (Spannungskop fschmer z) zwei Formen unterschieden:
Episodischer Kopfschmerz vom Spannungstyp: weniger als 180 Schmerz tage pro Jahr
Chronischer Kopfschmerz vom Spannungstyp: mehr als 180 Schmerz tage pro Jahr
Der
Kopf
schmerz
vom Spannungs
typ
ist von allen Kopfschmerzformen am wenigsten klar definiert. Der Begriff
wird deshalb oftmals als Verlegenheitsdiagnose verwendet.
Die Symptomatologie
(= die verschiedenen
Krankheitszeichen)
wird in der Literatur nicht
einheitlich angegeben. Nach Meyer (1989) ist beim Kop fschmerz
vom Spannungs
typ
die Lokalisation wechselnd, oft fronto/okzipital
(= im
Stirn
/
Hinterhaupt
bereich auftretend),
Soyka (1989) dagegen gibt als Schwerpunkt die
Nacken - und
Hinterkopfregion an. Meist wird der Schmerzcharakter mit dumpf, bohrend und
spannend bezeichnet. In der Regel liegen die Beschwerden beiderseits vor.
Nach unseren Erfahrungen geben die Patienten mit einem Kopfschmerz vom
Spannungstyp häufig an, der Schmerz steige von der
Hinterkopf
region auf und breite sich dann diffus bis zu beiden Augenhöhlen aus.
In der Regel beginnt der Kop fschmerz
vom Spannungs typ
schleichend morgens und steigern sich dann im Verlauf des Tages, meist den
ganzen Tag anhaltend. Teilweise werden aber auch im Tagesverlauf
unterschiedlich lange anfallsartige Schmerzverstärkungen angegeben, manchmal
mit (milden) vegetativen Symptomen (z.B. Übelkeit) einhergehend, so daß auch
das Vorliegen eines
Migräne
-Kopfschmerzes in Frage kommt.
Ein Kopfschmerz vom Spannungstyp tritt beim Treppensteigen
oder ähnlicher körperlicher Routineaktivität nicht verstärkt auf.
Bei der Untersuchung ist die Hinterkopfregion beiderseits oft
druckschmerzhaft. Teilweise ist die Kalotte
(= der knöcherne Schädel)
klopfschmerzhaft. Sehr häufig finden sich im
Halswirbelsäule
nbereich
Muskel
verspannungen, diese können auch bis zur
Schulter
muskulatur
reichen. Fast alle Patienten mit einem Kop
fschmerz
vom Spannungs
typ
geben an, daß Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit nachgelassen
hätten.
Eine Verspannung der perikraniellen (= den Schädel umgebenden)
Musku
latur, wie es dieser
Kopfschmerzbegriff vermuten läßt, ist nicht zwingend.
Eine psychische Überlagerung, vor allem in Form von depressiver Verstimmung und/oder psychovegetativer Labilität ist bei Patienten mit Kopfschmerz vom Spannungstyp häufiger anzutreffen. In der Regel dominiert die pflichtbewußte und leistungsorientierte Persönlichkeit.
Eine Unterteilung in "episodischer Kop fschmerz vom Spannungs typ" und "chronischer (= länger als sechs Monate anhaltender) Kopfschmerz vom Spannungstyp" erscheint trotz der oben zitierten IHS-Klassifikation in der Praxis nicht sinnvoll, weil damit lediglich Verlaufsvarianten beschrieben werden, die sich selbst bei gleichen Patienten häufig abwechseln können.
Zur Differentialdiagnose (= was außer einem Kopfschmerz vom Spannungstyp noch an anderen Kopf schmerz formen vorliegen könnten) eignen sich probatorische Nervenblockaden (= Nerven betäubungen). Während einer regelrechten Blockade der Ner ven supraorbitales, occipitales majores und minores sowie auriculotemporales (infiltrativ im Schläfenbereich) bleibt i.d.R. ein Kop fschmerz vom Spannungs typ weg, nicht aber ein vasomotorischer(= von Blutgefäßen ausgehender) oder posttraumatischer Kopfschmerz (= nach Verletzungen auftretender), sofern diese auf meningeale (= hirnhautbedingte) Störungen zurückzuführen sind.
Therapie
bei einem Kopfschmerz
vom Spannungstyp (chronischer und episodischer):
Die Schwierigkeit genereller
Therapieempfehlungen liegt darin, daß ein Kop
fschmerz
vom Spannungs
typ
in allen möglichen Variationen auftreten,
sowohl hinsichtlich der Intensität als auch der Periodizität
(= zeitliches Auftreten).
Die Kop
fschmerz -Charakteristika sind nicht nur von Patient zu Patient
verschieden, sondern können sich auch im Verlauf der Erkran
kung beim selben Patienten ändern, so
daß dann jeweils die aktuelle Therapie angepaßt werden muß. Hinzu kommt, daß
die verschiedensten Behandlungsmaßnahmen sehr unterschiedlich wirken können.
Was bei einem Patienten wirksam ist, muß dem anderen noch lange nicht
helfen, auch wenn scheinbar Diagnose und Symptomatik
(= Krankheitszeichen) übereinstimmen. Letztlich gilt es also, für jeden Patienten eine
optimale individuelle Therapie zu erarbeiten, was sehr zeitaufwendig sein
kann.
Medikamentöse Therapie
bei einem Kopfschmerz vom Spannungstyp:
Die Behandlung mit Medikamenten
ist und bleibt angesichts mangelnder kausaler
(= ursächlicher)
Therapiemöglichkeiten eine Notlösung, weshalb im Hinblick auf die
Nutzen-Risiko-Relation die Arzneimittelverordnung ständig überprüft und der
aktuellen Leidenssituation des Patienten angepaßt werden muß.
Genaue Kenntnisse über Nebenwirkungen und Kontraindikationen
(= Gegenanzeigen)
sind für eine optimale Behandlung unabdingbare Voraussetzungen.
Grundsätzlich gilt, daß
Schmerzmittel möglichst nicht auf Dauer verabreicht werden sollen. Die
Gefahr einer Gewöhnung oder gar
Abhängigkeit wird durch Verordnung von Kombinationspräparaten noch
gefördert. Besonders gefürchtete Beimischungen sind Barbiturate, Kodein und
Ergotam in.
Akuttherapie bei
Kopfschmerz vom Spannungstyp:
Gegen den Kop
fschmerz
vom Spannungs
typ
haben sich folgende
Analgetika
(=
Schmerzmittel) bewährt:
Acetylsalicylsäure (z.B. ASS-ratiopharm®, Aspirin®), Paracetamol (z.B.
ben-u-ron®) und sog. nichtsteroidale Antirheumatika
(= Rheumamittel)
wie z.B. Ibuprofen (z.B. Brufen®,
Dolgit®). Besonders magenschonend und auch entzündungshemmend sind die sog.
COX-2 Inhibitoren, z.B. Parecoxib (Dynastat®) oder Etoricoxib
(Arcoxia®), allerdings scheint diese Stoffgruppe mit einem
Herz-/Kreislauf-Risiko verbunden zu sein, zumindest bei längerer
Therapiedauer. Es bleibt abzuwarten, ob Parecoxib und Etoricoxib nicht auch
noch vom Markt genommen werden, wie schon andere Mittel dieser Stoffgruppe
zuvor.
Zusätzlich kann die Gabe eines zentralen Muskelrelaxans z.B. Baclofen (z.B.
Lioresal®) (= ein
Mittel zur Muskelentspannung, im Rückenmark / Gehirn wirkend),
hilfreich sein.
Der akute Kop
fschmerz
vom Spannungs
typ
spricht auch auf
Ergotamingabe an. Hinsichtlich der Verordnungshäufigkeit bestehen
aber die gleichen Bedenken wie bei der
Migränetherapie.
Bei unzureichender Wirkung von Acetylsalicylsäure oder Paracetamol kann auch
Metamizol (Baralgin®, Novalgin®) versucht werden. Die i.v. Applikation
(langsam) führt zu einem schnellen Wirkungseintritt. In seltenen Fällen kann
allerdings die gefürchtete Agranulozytose (= Zerstörung bestimmter Blutzellen)
auftreten.
Alternativ kommt aus der Gruppe der zentral wirksamen
(= im
Rücken
mark bzw. Gehirn
wirkenden)
Schmerzmittel beim Kop fschmerz
vom Spannungs typ
noch Tramadol (Tramal®) in Frage, evtl. in Kombination mit einem peripher
(= direkt im Schmerzbereich)
wirkenden Schmerzmittel. Tilidin, selbst in Verbindung mit Naloxon (Valoron
N®) hat nach unseren Erfahrungen immer noch ein gewisses Suchtpotential.
Eine Entwöhnung bzw. ein
Entzug ist manchmal sehr schwierig.
Opioide oder Opiate
(= morphinähnliche Schmerzmittel)
sollten eher zurückhaltend verordnet werden.
Oftmals kann mit der
therapeutischen Lokalanästhesie
(= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel)
in Form von
Nervenblockaden
(= Nervenbetäubungen)
und Infiltrationen dominanter Schmerzareale prompt Schmerzfreiheit
erzielt werden. Häufig ist zu beobachten, daß die Wirkung deutlich über die
Wirkdauer des verwendeten örtlichen Betäubungsmittels hinaus anhält.
Therapie beim subakuten
oder chronischen Kopfschmerz vom Spannungstyp:
Zur Therapie beim subakuten
(= eher mäßiger)
oder chronischen Kop fschmerz
vom Spannungs typ
haben sich verschiedene psychotrope Substanzen (z.B. Doxepin,
Maprotilin) (= Mittel, die auf die Psyche einwirken)
sehr bewährt. Primär kommen sie dabei wegen ihrer schmerzdistanzierenden
Wirkung zur Anwendung.
Maprotilin (z.B. Ludiomil®) kommt bei uns am häufigsten zur Anwendung
und ist wegen der ausgeprägten dämpfenden Wirkung besonders für unruhige
Patienten geeignet. Amitriptylin (z.B. Saroten®) ist stärker
stimmungsaufhellend und mäßig dämpfend. Amitriptylinoxid (Equilibrin®) ist
eine biochemische Vorstufe des Amitriptylins und gilt als besser
verträglich. Doxepin (z.B. Aponal®, Sinquan®) eignet sich zur vegetativen
Harmonisierung, wirkt ausgesprochen depressionslösend und dämpfend. Diese
Substanz eignet sich auch zur Abschirmung eines Arzneimittelentzuges. Die
Dosierung erfolgt generell einschleichend.
Die genannten tri- und tetrazyklischen
Antidepressiva
(= Mittel gegen
Depressionen)
können auch im Sinne einer Prophylaxe
(= Vorbeugung)
eingesetzt werden. Oftmals behalten wir diese Medikation nach einer
erfolgreichen Behandlung für weitere 2-3 Monate bei, allerdings in
reduzierter Dosierung (z.B. nur abends). In hartnäckigen Fällen hat sich die
zusätzliche, niedrig bis mittel dosierte Verabreichung eines
Neuroleptikum
s
(= Mittel zur
Beeinflussung der Psyche)
bewährt. Wir bevorzugen Levomepromazin (Neurocil®) in der Dosierung 3x3-15
Trpf. Levomepromazin wirkt psychomotorisch
(= Psyche und
Bewegung
sabläufe betreffend)
stark dämpfend, so daß es in Kombination besonders mit dem ähnlich
wirkenden Maprotilin vorsichtig dosiert werden muß.
Die Wirksamkeit von Serotonin-Antagonisten
(= Mittel, die dem
Gewebshormon Serotonin entgegenwirken)
wie Methysergid (Deseril®), Lisurid (Cuvalit®) und Pizotifen (Sandomigran®,
Mosegor®) ist beim Kop fschmerz
vom Spannungs typ
(chronischer) durch Studien bisher nicht belegt.
Auch die Wirksamkeit der Beta-Blocker
(= blutdrucksenkende Mittel, aber auch nachgewiesen
hilfreich bei
Migräne)
wie z.B. Propanolol (z.B. Dociton®) und Metoprolol (z.B. Beloc®) ist beim
Kop
fschmerz
vom Spannungs
typ
wissenschaftlich bisher nicht eindeutig nachgewiesen, sie können dennoch
versucht werden.
Besonders bei Vorliegen einer "migränoiden" Begleitsymptomatik
(= z.B. Übelkeit, Licht-
und Lärmempfindlichkeit) ist als
letzter Therapieversuch auch der Einsatz von Triptane
(= Mittel gegen
Migräne)
denkbar.
Therapeutische Lokalanästhesie beim Kopfschmerz vom Spannungstyp:
Die Therapie mit langwirkenden
Lokalanästhetika
(= örtlichen Betäubungsmitteln)
(Bupivacain, Etidocain) hat sich in der Behandlung sowohl bei akuten als
auch bei subakuten oder chronischen Schmerzzuständen bei uns bewährt (Les
e r
et Hefermann,
Schmer zklinik Bad
Mergen
theim 1990).
Dabei werden (stationär 1 bis 2 mal täglich) alle Ner
ven, die an der sensiblen Versorgung
des Schmerzbereichs beteiligt sind, an ihrem Austrittspunkt mit 1-2 ml
blockiert. Zusätzlich werden, falls betroffen, die Aurikulotemporalis-
Region (=
Schläfe
ngegend)
und korrespondierende Triggerpunkte
(= Schmerzreizpunkte)
infiltriert. Von besonderer Bedeutung sind die myofaszialen
(= von
Muskeln und
deren Gewebsumhüllung ausgehende) Triggerpunkte. Beim
hinterkopfbetonten Kop fschmerz
vom Spannungs typ,
auch mit mehr oder weniger deutlicher Beteiligung der
Halswirbelsäule,
führen wir in gleicher Sitzung tiefe Infiltrationen der angrenzenden
Muskulatur
mit insgesamt etwa 4- 6 ml durch.
Bei einem halbseitigen Kop fschmerz
vom Spannungs typ
(Hemicrania)
ist auch die wiederholte Betäubung des
Ganglion stellatum
(= vegetative Schaltstelle
im seitlichen Halsbereich) mit einem langwirkenden
Lokalanästhetikum hilfreich.
Im chronischen Stadium, aber auch beim episodenhaften
(= von Zeit zu
Zeit auftretenden) Kopfschmerz
vom Spannungstyp, wenn die schmerzfreien Intervalle nicht zu lange anhalten
(z.B. nicht mehr als 1 Woche), ist diese Therapie um so wirkungsvoller, je
häufiger sie angewendet wird. Als optimal erwiesen sich zwei Sitzungen pro
Tag über einen Zeitraum von ca. 10-20 Tagen, was in der Regel allerdings
organisatorisch meist nur stationär möglich ist. Nicht selten kann eine
anhaltende deutliche Schmerzlinderung, oft auch Schmerzfreiheit, manchmal
sogar schon nach wenigen Sitzungen erreicht werden.
Unter einer solchen intensiven therapeutischen Lokalanästhesie kann in der
Regel auch ein
Schmerzmittelentzug erfolgreich durchgeführt werden, sofern das Abusus-
(= Mißbrauch-)
oder Abhängigkeitsverhalten tatsächlich auf eine Schmerzbelastung und
nicht etwa auf ein psychisches Suchtpotential zurückzuführen ist.
Nichtmedikamentöse Behandlung
beim Kopfschmerz vom
Spannungstyp (chronischer oder episodischer):
Beim Kop
fschmerz
vom Spannungs
typ
werden die folgenden Methoden vorwiegend ergänzend eingesetzt, teilweise
sind sie aber auch unverzichtbare Bestandteile der Gesamttherapie.
Bei der Punkteauswahl zur
Akupunktur dominiert das Lenkergefäß, ein Meridian, der hinter dem
After beginnt
und sich über die Spitze der Dornfortsätze der
Wirbelsäule,
über die Schädelmitte bis zur Oberlippe erstreckt. Empfohlen werden
hauptsächlich die Punkte 19, 23 und 25; zusätzlich Punkte des
Gallenblasen-Meridians im Kopfbereich, so z.B. 3 und 20 (Kossmann et
al. 1986).
Auch die transkutane Nervenstimulation mittels
Niederfrequenzgenerator über Klebeelektroden (TENS) hat sich beim Kop
fschmerz
vom Spannungs
typ
bewährt. Mit dieser Methode lassen sich häufig Schmerzmittel einsparen,
oftmals kann auf zusätzliche Schmerzmitteleinnahme sogar verzichtet werden.
Wenn ein chronischer oder episodischer Kopfschmerz vom Spannungstyp mit
Störungen im Bereich der Halsw
irbelsäule einhergeht, ist in der
Regel die Verordnung von physikalischen Therapiemaßnahmen (Fango,
Massagen, Wärmeapplikationen usw.) sowie Krankengymnastik hilfreich.
Besonders zu empfehlen sind Autoelongationsübungen. Manchmal kann auch durch
eine manuelle Lymphdrainage im
Kopf
-/Halsbereich eine deutliche Verbesserung erzielt werden.
Bewährt hat sich auch die wiederholte oberflächliche Kältebehandlung im Nac
ken-/
HWS -Bereich, evtl. auch
unter Einschluß der angrenzenden Schultermuskulatur. Im Rahmen einer
Kurmaßnahme ist beim Kop fschmerz
vom Spannungs typ
(chronischer und episodischer) auch eine Hydrotherapie in Form von
Wechselbädern und / oder Kneippschen Güssen empfehlenswert.
Auch
Biofeedback
(= Registrierung und Rückmeldung bioelektrischer
Signale) kann hilfreich sein.
Insbesondere beim Kopfschmerz vom Spannungstyp hat sich im Rahmen der
psychologischen Schmerztherapie die Vermittlung von
Entspannungstechniken (Progressive Relaxation nach Jacobson, Autogenes
Training) sehr bewährt. Bei einem streßinduzierten Kop fschmerz
vom Spannungs typ
ist ein Streßbewältigungstraining
hilfreich.
Wenn ein chronischer oder episodischer Kop fschmerz vom Spannungs typ längerfristig besteht, ist davon auszugehen, daß bereits ein Chronifizierungsgrad II oder III (Mainzer Stadieneinteilung) vorliegt. In diesen Fällen ist eine rein somatische (= körperliche) Behandlung kaum mehr ausreichend, sondern es müssen zusätzlich psychologisch /psychotherapeutische Interventionen erfolgen.
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Aktualisiert: 01.12.2006
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>08.12.2006</>